×

Warnung

JFolder: :files: Der Pfad ist kein Verzeichnis! Pfad: /srv/www/vhosts/primas.ph-freiburg.de/images/./images/stories/materialien/mathematik/images/Fragenbilder/Bilder
×

Hinweis

There was a problem rendering your image gallery. Please make sure that the folder you are using in the Simple Image Gallery plugin tags exists and contains valid image files. The plugin could not locate the folder: images/./images/stories/materialien/mathematik/images/Fragenbilder/Bilder

Mathematik in unserer Umgebung

Mathematik können wir überall in unserer Umgebung entdecken. Wo begegnet uns in unserem täglichen Leben überall Mathematik? Mit Fotos aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler können die Kinder dieser Frage nachgehen. Außerdem kann die Fähigkeit geschult werden, mathematisch relevante Fragen zu stellen und diese dann auch mit Hilfe der Mathematik zu beantworten.

Viertklässlern einer Grundschule wurden Fotos aus ihrer Umgebung vorgelegt. Zunächst durften sich die Kinder im Kreisgespräch zu den Fotos frei äußern. Danach entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für ein Foto, mit dem sie sich näher beschäftigen wollten (Jeweils 3-4 Schüler hatten dasselbe Foto).

 


Die 1. Aufgabenstellung lautete:
Welche mathematischen Fragen fallen dir zu dem Bild ein?

Zur Vorgehensweise eignet sich gut die Methode „Think-pair-share“ aus dem Kooperative Lernen, d.h. erst versucht jedes Kind in Einzelarbeit Fragen zu finden, danach einigt man sich im Austausch auf einige sinnvolle Fragestellungen, die man dann z. B. auf Folie schreibt und im Plenum vorstellen kann.

Hier einige Beispiele:


Der restliche Apfelsaft für das noch laufende Schuljahr.


Informationen auf dem Schild an der Eiche:
Höhe: 25m Alter: 470 Jahre, Umfang: 5,5m


Geschenk, das in der Klasse für den Muttertag gebastelt wurde.



Die 2. Aufgabenstellung für die Kleingruppe hieß:
Sucht euch eine eurer Fragen aus und versucht sie zu beantworten.

Dabei ist es sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Vorgehen und ihre Rechnungen dokumentieren. Für den Lehrer ist es wichtig, Hilfsmittel wie Lexikon, evt. Internetzugang, Messinstrumente, Kalender, …….  als mögliche Hilfsmittel bereit zu halten.

Beantwortung der Frage zum Apfelsaft:


Beantwortung der Frage zu den liegenden Baumstämmen:


Beantwortung der Frage zur Eiche:


Beantwortung der Frage zum Drahtherz:



Kommentar zu den mathematischen Kompetenzen.

  • Kinder kommunizieren bei diesen Aufgaben über Mathematik, sie „treiben Mathematik“. Sie müssen mathematisch argumentieren und Entscheidungen treffen.
  • Wirklich relevante, interessante Fragen zu stellen, müssen Grundschulkinder erst lernen. Anfangs erfanden die Kinder einfach Aufgaben passend zum Bild, wie sie auch in Mathebüchern zu finden sind, z. B.: Wir haben 100 l Apfelsaft und trinken 20 l, wie viel bleibt übrig?
  • Neu ist oft für die Kinder, dass sie gegebenenfalls Annahmen machen müssen und es oft sinnvoll ist, mit gerundeten Werten zu rechnen.
  • Besonders wichtig bei solchen Aufgaben ist es, die Ergebnisse auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen …… und dadurch evt. Rechenfehler / Denkfehler aufzuspüren. Auch werden bisweilen Rechenfähigkeiten / -fertigkeiten benötigt, die die Kinder eigentlich noch gar nicht haben können. Hier ist dann Kreativität gefragt. Deshalb sollten auch immer wieder Ergebnisse und Rechenwege gemeinsam besprochen werden: Aus Fehlern können alle lernen! Beispiel: Fragestellung und Lösung zur Eiche bzw. Fragestellung zur Anzahl der Quadratmeter bei der Baumstammaufgabe.
  • Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass Kinder an solchen Aufgaben lernen, sich und ihre Fähigkeiten selbst einzuschätzen. Sie bekommen mit der Zeit ein Gespür dafür, welche Aufgaben das für sie passende Niveau haben, das weder unter- noch überfordert: Wie und womit kann ich am besten zeigen, was ich kann?

 

Weitere Bilder aus der Umgebung der Schüler:

{gallery}./images/stories/materialien/mathematik/images/Fragenbilder/Bilder{/gallery}



Bilder: Ulrike Wiedmann
Autor: Ulrike Wiedmann, Grundschule Rötenberg, Primas Multiplikatorin