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Mathematik in meiner Freizeit

Mathematik finden Schülerinnen und Schüler nicht nur im Schulbuch sondern überall im eigenen Leben. Eine sehr motivierende Aufgabenstellung für den Unterricht kann die Verknüpfung des eigenen Hobbys mit der Mathematik sein. Die Leitfrage für eine ca. einwöchige Arbeitsphase lautet: "Wie viel Mathematik steckt eigentlich in meiner Freizeit?" Die Schüler sollten zur Bearbeitung der Aufgabe dazu angehalten werden, das der Klassenstufe entsprechende mathematische Fachwissen zu nutzen.

Der im Folgenden beschriebene Unterricht erfolgte in einer 8. Klasse des Gymnasiums:

Ein überraschender Einstieg in den Mathematikunterricht war die Vorstellung und Vorführung des Hobbys "Gitarre" durch den Lehrer. Anhand des Gitarrenspiels wurde diskutiert, welche Mathematik in dieser Freizeitbeschäftigung enthalten ist und welche mathematischen Fragestellungen möglich sind. Daraufhin sollte jeder Schüler sein Lieblingshobby und eine mögliche mathematische Fragestellung nennen.  Anhand des Forschungskreislaufes wurde erläutert wie die Situation bzgl. der Frage vereinfacht und schließlich gelöst werden kann.

Nach der Einführung sollten sich die Schüler entsprechend ihrer Hobbys in Zweierteams zusammenfinden und mindestens drei interessante  mathematische Fragen zu einem Hobby ausarbeiten und diese anschließend beantworten. Daraufhin wurden Informationen zum Thema z. B. mit Hilfe des Internets recherchiert. In einigen Fällen wurden sogar zur Informationsbeschaffung die eigenen Sport- bzw. Musikvereine herangezogen. Die Beantwortung der Fragen sollte mit einer  genauen mathematischen Begründung auf einem Poster erfolgen. Bei der Präsentation war es den Schülern freigestellt das Hobby zunächst mit einer Vorführung (Klarinettenspiel, Tanzeinlage, ....) zu beschreiben. In die Vorführung sollten die ausgearbeiteten Fragen integriert und mit Hilfe des Posters begründet werden.

 


Mathematik beim Tennisspiel? Mehr als genug!

 



Der Forschungskreislauf als Hilfestellung zur Lösung der eignen Fragen.

 

Das folgende Beispiel einer Schülergruppe entstand zum Thema Tennis. Die Schüler haben sich, entgegen der Vorgabe des Lehrers, zunächst überlegt, welche mathematischen Inhalte innerhalb der letzten zwei Jahre behandelt wurden und wo diese beim Tennisspiel vorkommen könnten. Auf dem Poster wurden dann Fragen beantwortet wie: "Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass vier Ballwechsel zustande kommen?", "Wie lautet die Flugbahn von einem Tennisball?", "Wie viel CO2 erzeugt eine Stunde Tennisspiel?", "Welche Strecke lege ich beim Abziehen des Tennisplatzes zurück?"... .


Ausschnitt aus dem Poster: "Mathe beim Tennis" von Schülern einer 8. Klasse.

 

Weitere Posterbilder aus einer 7. und 8. Klasse:

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Bilder: P. Bronner
Autor: Patrick Bronner, Mathematiklehrer